Melocactus Link & Otto (1827)

(griech. melon = Melone, Apfel; griech. kaktos = Kaktus)
Melonenkaktus
kugelig, breitkugelig oder verlängert; 5–20 Rippen; Dornen meist dick, häufig auch gebogen
blühbare Pflanzen mit Cephalium, filzig, von Borsten durchsetzt, aus dem Scheitel
Blüten klein, glockig-trichterig, aus dem Cephalium, meist nächtlich, zu mehreren, rötlich
Früchte schlankkeulig, rot oder weiß, bei Reife aus dem Cephalium ausgepreßt und abgeworfen; Samen schwarz

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Verbreitungsgebiet

Mexiko bis nördliches Südamerika sowie Karibik
Savannen und lichte Wälder

Wachstumszeit

halb- bis vollsonniger Platz, sehr warm und feucht
feuchtwarmes Klima durch regelmäßiges Nebeln
im Frühjahr wird zunächst genebelt, bis sich die geschrumpften Pflanzen
zu füllen beginnen, dann kann gelegentlich gegossen werden
etwas nässeempfindlich! Hauptwachstum ist im Herbst
Pflanzen in großen Töpfen oder Schalen kultivieren

Winterstand

hell und trocken bei mindestens 15°C, gleichmäßige Wärme
ca. alle 3–4 Wochen überbrausen

Substrat

überwiegend mineralisch mit Humusanteil
Zusatz von Quarzies ist zu empfehlen
   
Melocactus azureus Buining & Brederoo (1971)
 
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Habitat

Brasilien
Bahia - Serra de Espinhaco
auf verwitterten Felsen, an sehr trockenen Berghängen
des Rio Jucaréin ca. 450 m Höhe

Beschreibung

Azurblauer Melocactus
bis 17 cm hoch und 14 cm breit
9–10 Rippen, scharfkantig
Areolen oval, etwas versenkt
Dornen kräftig, grauweiß mit dunkelbraunen Spitzen

Cephalium weißwollig, mit feinen roten Borsten durchwoben
Blüten röhrenförmig, karmin, oben dunkler

Synonym

-

CITES

Anhang II
 
Pflanzenbeschreibung aus Walter Haage "Kakteen von A bis Z" mit freundlicher Genehmigung von Kakteen-Haage zur Verfügung gestellt.
Bilder aus der Sammlung von Donna und Robert Ellis; Tucson, Arizona

 

 

www.Kakteensammlung-Holzheu.de